We got the Blues!

Die Geschichte des Blues ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Und auch heute noch ist dieses Thema für viele Musikfreunde ein Tabu! Deshalb ist es uns wichtig, für den Blues zu sprechen. Denn der Blues bleibt beim Hören nicht an der Oberfläche, sondern nimmt die Emotionen da auf, wo sie entstehen, im inneren des Herzens!

Ina Forsman

Ina Forsman ist die, auf die ihr gewartet habt. Vielleicht habt ihr sie schon einmal auf Europas Bluesbühnen gesehen, wenn sie die Menge mit ihrer einprägsamen, faszinierenden Stimme betörte. Möglicherweise war sie sogar eure Favoritin, als sie 2014 Finnland bei der European Blues Challenge vertrat, oder ihr habt sie bei einem ihrer Gastauftritte mit Guy Verlinde oder Helge Tallqvist erlebt. Spätestens jetzt, da sie ihr gleichnamiges Debutalbum bei Ruf Records veröffentlicht und mit dem Blues Caravan 2016 durch die Welt touren wird, ist es Zeit sie einmal ausführlich vorzustellen.
Ina Forsman ist all das, was großartige Musik früher einmal auszeichnete: echt, authentisch und mit Texten und Melodien, die vom Herzen kommen. Auch Ina Forsman selbst ist genau so, wie eine herausragende Frontfrau sein muss: geheimnisvoll, ehrlich, leidenschaftlich und gefährlich. Wenn ihr die zehn selbstgeschriebenen Songs und das umwerfende Cover von Nina Simone „I Want A Little Sugar In My Bowl“ gehört habt, werdet ihr das Gefühl haben, sie in- und auswendig zu kennen und zugleich noch mehr wissen zu wollen.
Als erstes fällt ihre Stimme auf. Sie ist ohne Zweifel eine der Hauptwaffen aus Inas Arsenal und zugleich das Sahnehäubchen bei den Big Band- und Soul-Blues-Pianoklängen ihrer Herzschmerzsongs. Im finnischen Helsinki aufgewachsen hoffte sie immer, dass ihr ihre Stimme neue Türen öffnen würde. „Ich war sechs Jahre alt, als ich das erste Mal sagte, dass ich Sängerin werden will. Als ich sieben war, gab mir meine Tante mein erstes Album von Christina Aguilera. Für mich ist ein großartiger Sänger jemand, der eine kraftvolle Stimme und keine Angst davor hat sie auch zu nutzen - in all ihren Färbungen und Schattierungen.“

Doch Inas Debutalbum ist weitaus mehr als ihre gottgegebene Stimme. Diese elf Songs sprechen von einer Künstlerin, die den Blues lebt und atmet, die seit sie 17 ist, auf der Bühne steht und die von der finnischen Harmonica-Legende Helge Tallqvist lernen durfte. „Durch Helge bin ich erst zum Blues gekommen“, erinnert sie sich. „Er nahm mich mit ins Studio und stellte unsere Band vor ein paar Jahren zusammen. Es gibt nicht genug Worte, um zu beschreiben, wie viel ich von ihm gelernt habe. Über Musik, aber auch über das Organisieren von Gigs, den langweiligen Papierkram und über das Leben überhaupt.“
Die vielleicht wichtigste Lektion, die Ina von ihrem Mentor erhielt, ist, dass Musik Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist. Während ihre frühen Setlists auf Coversongs beruhten, schrieb sie nun für ihr Debutalbum all die Texte selbst und arbeitete an der Musik meist gemeinsam mit Tomi Leino. „Für mich ist es sehr wichtig, dass meine Musik auch nach mir klingt“, betont Ina. „Es gibt keinen anderen Weg für mich, als die Songs selbst zu schreiben. Nur ich kann meine Geschichten erzählen.
„In allen Songs geht es um die Liebe und ihre Höhen und Tiefen“, erklärt sie. „Sie haben alle einen Hintergrund und sind daher etwas sehr Persönliches, auch wenn manche etwas ernster und tiefsinniger wirken als andere. Zum Beispiel ist der Song „Pretty Messed Up“ der letzte Liebesbrief an meinen Exfreund und in „Bubbly Kisses“ geht es um Sex im Rausch.“
Was die musikalische Richtung anging, gab es keine Grenzen. „Als ich anfing nach Inspiration für dieses Album zu suchen, sah ich mich überall nach neuer Musik um. Ich ging in Plattenläden, suchte bei YouTube und Spotify, einfach überall, wo ich etwas finden konnte, was ich noch nie zuvor gehört hatte. Vor allem hörte ich mir alte Soul- und Bluesplatten an – Künstler wir Donny Hathaway, Aretha Franklin und Sam Cooke – und so wurde diese Platte zu einem Soul-Bluesalbum. Es kam ganz einfach so, ohne dass ich es so geplant hatte oder versuchte einen bestimmten Stil zu treffen.“

Next Acts

 

25.11.2017

TOMMY SCHNELLER BAND (D)

German Blues Award

Instrument (Saxophon) 2010/12/14

Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1/2012 und 2/2016

 

25.01.2018

PAUL LAMB & THE KING SNAKES (GB)
British Blues Award
Harmonica of the Year 2013/2014/2015
Best British Blues Band / Album of the Year 2014 (Blues Matters!)

 

09.02.2018
WELLBAD (D)
German Blues Challenge
Beste Live Band 2015

15.03.2018
JIMMY REITER BAND (D)
German Blues Award
Beste Band 2017

27.04.2018
BLUESBONES (B)
European Blues Challange 2017 
2nd Place

03.05.2018
PHILIPP FANKHAUSER QUINTETT (CH)
Swiss Music Award
Best Male Solo Act National 2015

24.05.2018
LATVIAN BLUES BAND (LV)